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Hundeverhalten verstehen: Häufige Missverständnisse im Alltag

Autorenbild: Lisa Gutzelnig
Lisa Gutzelnig
28. Apr.
1 Min. Lesezeit

Viele Hundebesitzer sind überzeugt, die Gefühle ihrer Tiere zuverlässig erkennen zu können. Eine aktuelle Untersuchung legt jedoch nahe, dass diese Einschätzung häufig trügt. Laut einer Studie, die im Fachjournal PeerJ veröffentlicht wurde, interpretieren Menschen die Emotionen von Hunden oft anders, als sie tatsächlich sind.


Der entscheidende Faktor scheint dabei unsere eigene Stimmung zu sein. Menschen in guter Laune neigen dazu, Hunde eher als traurig einzuschätzen, während Personen mit schlechter Stimmung die Tiere eher als besonders fröhlich wahrnehmen. Die emotionale Verfassung des Beobachters beeinflusst also maßgeblich, wie tierisches Verhalten gedeutet wird.


Das Forschungsteam um Holly Molinaro von der Arizona State University untersuchte dieses Phänomen mit rund 300 Teilnehmenden. Die Probanden sahen kurze Videos von drei Hunden, deren Verhalten klar als positiv, neutral oder negativ einzuordnen war. Anschließend wurden die Teilnehmenden gezielt in unterschiedliche Stimmungen versetzt – etwa durch emotionale Inhalte – und sollten die Videos erneut bewerten. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass sich die Einschätzungen je nach eigener Gefühlslage veränderten. bit.ly/hn3-studie


Bild: Shutterstock
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