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Maria Furtwängler: Interview über Gärten & Artenschutz

  • Autorenbild: Lisa Gutzelnig
    Lisa Gutzelnig
  • 10. Aug.
  • 9 Min. Lesezeit

zu ihrer neuen ARD-Dokumentation „Deutschland, deine Gärten“




Die ARD-Dokumentation „Deutschland, deine Gärten – Mit Maria Furtwängler“ finden Sie unter:



Wenn man Maria Furtwängler auf der Bühne erlebt und sie über ihr Herzensthema sprechen hört, wird sofort spürbar, wie viel Leidenschaft dahintersteckt. Mit ihrer MaLisa Stiftung, die sie gemeinsam mit ihrer Tochter Elisabeth Burda Furtwängler ins Leben gerufen hat, engagiert sie sich u. a. intensiv für den Schutz unserer Umwelt. In Zusammenarbeit mit dem NABU ist jüngst auch die Social-Media-Kampagne „Natur schützen = Leben schützen: 30 * 30“ entstanden, bei der Promis zeigen, welche Lieblingsorte in der Natur für sie besonders schützenswert sind.


Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion

Maria Furtwängler ist nicht nur eine erfolgreiche Schauspielerin und Produzentin, sondern auch eine überzeugte Aktivistin und leidenschaftliche Naturliebhaberin. Seit dem 13. April 2026 ist zudem ihre neue Dokumentation „Deutschland, deine Gärten“ in der ARD-Mediathek verfügbar. In der Dokumentation wird eindrucksvoll gezeigt, welches enorme Biodiversitätspotenzial in den Privatgärten Deutschlands steckt. Dieses riesige Mosaik aus Grünflächen kann entscheidend dazu beitragen, bedrohten Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum zu bieten. Maria Furtwängler macht sich in „Deutschland, deine Gärten“ auf die Suche nach dieser verborgenen Kraft und entdeckt dabei die geheime Superpower der Natur direkt vor unserer Haustür. Wir haben Maria Furtwängler zum Interview in Hamburg getroffen. Im Gespräch mit ihr wird deutlich, wie tief ihre Verbundenheit zur Natur reicht und welche besonderen, heilenden Kräfte sie in ihr sieht.


Maria Furtwängler im Leipziger Kleingarten von Holger Große Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Maria Furtwängler im Leipziger Kleingarten von Holger Große Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion

Frau Furtwängler, wie sind Sie darauf gekommen, einen Film über Gärten zu machen?


Ich liebe die Natur und auch den Garten meiner Kindheit am Stadtrand von München. Aber so viele Vogelarten, und auch Feldhasen und Kaninchen, sind verschwunden. In Deutschland ist ein Drittel aller Arten vom Aussterben bedroht. Vielfach fehlt es an Lebensräumen, an Verstecken und Brutplätzen. Für mich geht da auch ein Stück Heimat verloren. Da dachte ich: Wieso nicht die vielen vorhandenen Gärten als Oasen einbeziehen? Immerhin gibt es 17 Millionen Privatgärten in unserem Land, zusammen bedecken sie eine Fläche größer als alle deutschen Nationalparks! All diese Gärten haben enormes Potenzial, bedrohten Tier- und Pflanzenarten mehr Lebensraum zu geben.


Woher kommt Ihre Liebe zur Natur?


Ich habe immer schon eine sehr große Nähe zu allen Tieren empfunden. Ich bin zu spät zur Schule gekommen, weil ich noch alle Regenwürmer aus Pfützen retten oder einer hungrigen Hummelkönigin im Frühjahr noch Zuckerwasser bringen musste. Meine Mutter hat mit ihrer Liebe zu ihrem Garten sicher auch einen großen Anteil daran. Noch heute hole ich mir bei ihr Pflanzen für meinen eigenen Garten.


Sie sind nicht nur Schauspielerin, Aktivistin und Produzentin, sondern auch NABU-Insektenbotschafterin. Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste beim Schutz von Insekten?


Die Anzahl der Insekten ist wahnsinnig zurückgegangen. Früher war es so: Wenn wir nach Italien gefahren sind, musste meine Mutter alle paar Stunden aussteigen und die Windschutzscheibe sauber machen. Heute ist das nicht mehr der Fall. Studien zeigen, dass die Biomasse fliegender Insekten in Teilen Deutschlands über Jahrzehnte stark zurückgegangen ist. Das größte Problem stellt die Landwirtschaft dar, die derzeit einer der Haupttreiber des Lebensraumverlusts ist. Insbesondere der intensive Einsatz von Pestiziden trägt dazu bei. Hier müssen wir dringend etwas ändern!


Was ist Ihr persönliches Lieblingsinsekt?


Ich liebe ganz besonders die Erdhummel. Sie gehört zu den größten heimischen Hummelarten und ist so ein dicker, gemütlicher Brummer, der laut summend durch die Gegend fliegt. Wenn sie auf einer Blüte landet, senkt sich die Blüte manchmal allein durch ihr Gewicht. Im Sommer können ihre Völker bis zu 600 Individuen umfassen. Doch am Ende der Saison überleben nur die jungen Königinnen. Und was ich besonders faszinierend finde: Sie verkriechen sich für den Winter in ein kleines Loch im Boden, das sogar einfrieren oder überflutet werden kann. Dort überdauern sie die kalte Jahreszeit ganz allein und könnten sogar eine Woche vollständig unter Wasser überleben. Erst wenn es im Frühjahr wieder warm genug wird, kommen sie hervor und gründen ein neues Volk. Solche Geschichten aus der Natur begeistern mich immer wieder. Wenn man genauer hinschaut, denkt man oft: Ist das nicht einfach unglaublich?


  • Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion

In der ARD-Doku hat man sehr gut gesehen, dass Sie im Garten Ihrer Mutter das Biodiversitätsparadies geschaffen haben.


Na ja, im Garten meiner Mutter muss ich noch ein bisschen arbeiten. Der Garten steht schon noch sehr für einen perfekten Rasen. Ich habe das ja auch so gelernt früher. Sie hat gesagt: „Der Löwenzahn muss raus – das muss man ausstechen.“ Und erst, seitdem ich selber Bienenvölker habe, weiß ich, dass der Löwenzahn in den Wiesen die erste große Nektartracht ist. Für mich ist heute so eine Wiese, die so aussieht wie ein Golfrasen, einfach wie tot. Ich habe mittlerweile eine Wiese, da darf es blühen. Da darf alles krabbeln und kreuchen wie wild. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir auch so „Sehgewohnheiten“ ändern, oder dass wir in den Zäunen Löcher lassen für die Igel. Dass wir darüber nachdenken: „Wie können wir der Artenvielfalt was Gutes tun?“ Denn die leidet extrem. Und in Deutschland gibt es so viele Gärten und wenn darin alle etwas tun würden oder noch mehr tun würden, dann kann sich schon etwas ändern.


Liebe wächst weiter Die Naturverbundenheit ihrer Mutter begleitet Maria Furtwängler bis heute in ihrem eigenen Garten. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Liebe wächst weiter Die Naturverbundenheit ihrer Mutter begleitet Maria Furtwängler bis heute in ihrem eigenen Garten. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion

„Wie können wir der Artenvielfalt was Gutes tun?“ Denn die leidet extrem. Und in Deutschland gibt es so viele Gärten und wenn darin alle etwas tun würden oder noch mehr tun würden, dann kann sich schon etwas ändern.


Meine persönliche Auswilderung fing mit dem Rasen an. Ein Rasen kann mehr sein als ein kurz gemähtes, mit dem Mähroboter dauergekürztes Stück Grün. Mähroboter stellen wiederum ein Problem für die Igel dar. Also, was wir sofort tun können: Wir können kleine Blühinseln mit Wildblumen, die zu unserer Gegend passen, anlegen. Damit locken wir schon viele Insekten und Käfer an. Wir müssen lernen, viel mehr auch sozusagen „unordentliche Stellen“ zu lassen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Laubhaufen unter Büschen vielen Tieren Unterschlupf bieten, etwa Raupen, Igeln und Kröten. Deshalb am besten nicht alles mit dem Laubbläser entfernen. Wichtig ist auch ein Kompost, denn das, was für uns „verfallen“ aussieht, lockt ganz viele Tiere an. Wir können sehr viel bewegen und das zeigen wir, glaube ich, auch ganz deutlich in der Doku.


Was sind denn für Sie die besonderen Heilkräfte der Natur? Haben Sie persönlich auch schon mal erlebt, dass die Natur zum Arzt geworden ist für Sie?


Die Natur ist immerzu und immer wieder die beste Medizin. Zum Beispiel, wenn ich aus einem sehr angespannten, stressigen Tag komme und in den Garten gehe und den Vögeln lausche, diese Vogelstimmen höre – mittlerweile erkenne ich ganz viele Vogelstimmen – und sehe, wie die Enten bei mir über das Grundstück laufen. Ich habe so ein lustiges Entenpärchen, das entdeckt hat, dass es bei mir immer Hühnerfutter gibt. Und die laufen ganz gemütlich, schauen den Hund an, schauen die Katzen an, sagen: „Ist uns wurscht, hier gibt’s köstliches Futter – wir gehören jetzt hier auch her.“ Und das sind sofort Momente, da geht mir das Herz auf, und es öffnet sich was in mir, und das ist für mich die beste Medizin. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Heilkräutern, auch wenn ich da noch ganz am Anfang stehe. Aber ich bin auf einem guten Weg. Die Vogelstimmen habe ich mir bereits angeeignet, und jetzt widme ich mich als Nächstes den Heilkräutern.


Sie haben gerade das Herz angesprochen. Kann man es spiegelbildlich auch so sehen, dass man manchmal die Betonplatten im eigenen Herzen aufsprengen muss, damit wieder Wildheit und Schönheit und etwas Neues entstehen können? Kann man diese Auswilderung auf das eigene Leben übertragen?


Ich glaube, es geht um Empathie und darum, sich dafür zu öffnen, wie es jemandem oder etwas anderem geht. Wie geht es diesem Baum? Wie geht’s meinen Pflanzen – brauchen sie Wasser? Oder wie geht’s meinem Hund? Muss er Gassi gehen? Ich glaube, dass die Natur – und alles, was zu ihr gehört, auch unsere Haustiere – uns immer wieder aus der Perspektive des „Ich, ich, ich“ herausholt. Sie lädt uns ein, den Blick nach außen zu richten und in Beziehung zu treten. Dann geht es nicht mehr nur um uns selbst, sondern um Fragen wie: „Wie geht es dir?“, „Was brauchst du?“ oder „Was kann ich dir Gutes tun?“ Und das Tolle ist, dass es nicht immer nur ein Geben, sondern extrem stark auch ein Nehmen ist. Für mich gibt es in dem Moment, in dem es diesen Blumen gut geht oder meinen Hühnern oder meinen Bienenvölkern oder ich viele Erdhummeln sehe, so viel, das mir zurückgegeben wird. Also einerseits sich öffnen für „Wie geht’s dir?“ aber dann auch sich öffnen für „Danke!“. Wir werden ja dauernd reich beschenkt von der Natur. Und jede Blüte, die sich im Frühjahr öffnet, die zeigt alles. Die sagt nicht: „Oh, ich habe keine Lust, Dir heute was zu zeigen“ oder „Heute mag ich nicht.“ Sondern die sagt: „Hier bin ich.“ Und ich glaube, das können wir uns abschauen von der Natur: das „Hier bin ich.“


In vielen Kleingartensiedlungen engagiert man sich heute für den Artenschutz. Bild: Roland Gockel/ Längengrad Filmproduktion
In vielen Kleingartensiedlungen engagiert man sich heute für den Artenschutz. Bild: Roland Gockel/ Längengrad Filmproduktion

Sie sind für den Film quer durch Deutschland gereist. Was haben Sie dabei erfahren?


Überall gibt es Leute, die ihre Gärten in kleine Oasen verwandeln. In Berlin hat ein Mieter den Hinterhof mit weggeworfenen Blumenzwiebeln zum Dschungel gemacht. Kleingärtner in Leipzig setzen eher auf Biodiversität als auf Gartenzwerge in ihren Parzellen, und in der Nähe von Köln verwandeln Hausbesitzer öde Schottergärten in Insektenparadiese. Das alles macht Mut – und hat mir große Freude gemacht, es zu entdecken!


Was hat Sie bei Ihrer Reise am meisten überrascht?


Wir haben im Garten meiner Mutter mehrere Kameras aufgehängt, die nachts aufnehmen, was dort fleucht und kreucht. Und siehe da: Füchse, Marder und Igel haben sich sehen lassen. Am Tag sieht man diese Tiere nie. Ich hätte nicht gedacht, dass zumindest diese Arten noch in unserer Nähe in der Stadt leben. Kurzum: Ein Garten ist auch ein Ort für die Arten.


Was können Gärtner für die Artenvielfalt tun?


Es hilft schon, einfach nicht zu viel aufzuräumen. Hecken sollte man nicht dauernd beschneiden, da brüten Vögel drin. Und totes Holz bitte auch mal liegen lassen, damit Wildbienen, aber auch Lurche Verstecke haben. Man kann auch viele unterschiedliche kleine Lebensräume schaffen: Eine Wassertränke für Vögel hier, eine Steinmauer für Eidechsen dort. Und vor allem: heimische Pflanzen säen, denn auf deren Blüten sind unsere Insekten angewiesen. Es gibt Studien, die besagen, dass schon kleinste Flächen vielen Kleintieren und Pflanzen als Refugium dienen können.


Kleine Käfer, große Wirkung Viele Käfer fressen an Blüten und bestäuben die Pflanzen dabei eher „nebenbei“. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Kleine Käfer, große Wirkung Viele Käfer fressen an Blüten und bestäuben die Pflanzen dabei eher „nebenbei“. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion

Heißt Artenschutz, dass wir in unseren Gärten nicht mehr grillen, spielen und den Rasen mähen dürfen?


Auf keinen Fall, wir wollen uns natürlich auch in unseren Gärten erholen. Aber es gibt kleine Kniffe und Tricks, wie es für uns und die Wildtiere zu einem Zuhause werden kann: Ein Loch im Zaun ermöglicht Igeln, zu wandern, ein Laubhaufen am Rande dient Kröten und Käfern als Schutz. Und statt des Kirschlorbeers könnte man ja auch eine schöne Kornelkirsche oder einen Liguster pflanzen, die Insekten Nahrung bieten. Und die vielen kleinen Pflanzen am Rand, wie den Natternkopf oder den Wiesensalbei, sollte man nicht als Unkraut ansehen, sondern stehen lassen. Wer einen Rasen hat, der sollte auf Mähroboter zumindest in der Dämmerung und nachts verzichten, denn die Geräte verletzen und töten Igel.


Maria Furtwängler und Eckart von Hirschhausen bereiten sich einen Tee aus Gartenkräutern zu. Bild: Herbert Ostwald/ Längengrad Filmproduktion
Maria Furtwängler und Eckart von Hirschhausen bereiten sich einen Tee aus Gartenkräutern zu. Bild: Herbert Ostwald/ Längengrad Filmproduktion

Gärten in Naturparadiese zu verwandeln, klingt aufwendig. Sind artenreiche Gärten nur etwas für Wohlhabende?


Ganz und gar nicht. Tote Äste stapeln, Laub zusammenschieben und weniger Unkraut rupfen hilft ja schon. Naturschutzverbände bieten zudem günstige Pflanzen- und Samenmischungen an, ein paar Fettknödel im Strauch helfen Vögeln über den Winter. Statt viel Geld in Baumärkten für Zierpflanzen auszugeben, lohnt es sich, in heimische Stauden zu investieren. Bienen lieben das. Wer Stauden voller brummender Hummeln sieht oder zuschauen kann, wie brütende Vögel ihre Küken aufziehen, der fühlt sich wohler. Naturnahes Gärtnern macht Spaß!


Eigentlich könnten alle etwas tun. Was steht dem naturnahen Gärtnern dann noch im Weg?


Viele haben Sorge, dass ein naturnaher Garten unordentlich aussähe und sich Nachbarn beschweren. Manche sorgen sich vor Ratten und Wespen. Aber viele wollen etwas tun, wissen aber nicht, wie. Da gibt es im Internet viele nützliche Tipps bei den Naturschutzverbänden. Jeder kann was tun, direkt vor seiner Haustür.


Kann jemand, der keinen Garten hat, auch etwas für die Artenvielfalt tun?


Da gibt es viele Möglichkeiten. Man kann z. B. eine Blühpatenschaft übernehmen. In Leipzig und anderen Städten gibt es Initiativen, die die Flächen unter Straßenbäumen bepflanzen. Oder man fragt bei der Arbeit an, ob man eine öde Stelle auf dem Betriebsgelände bepflanzen kann. Und es gibt eine Reihe von öffentlichen Gemeinschaftsgärten, wo jede helfende Hand willkommen ist.


Vielen Dank für das Interview!

Artenvielfalt im eigenen Garten


Schwebfliegen ernähren sich von Nektar und Pollen. Sie gehören deshalb zu den wichtigen Bestäubern in einem Garten. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Schwebfliegen ernähren sich von Nektar und Pollen. Sie gehören deshalb zu den wichtigen Bestäubern in einem Garten. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Mähroboter sind in Gärten für schwere oder tödliche Verletzungen vieler Igel verantwortlich. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Mähroboter sind in Gärten für schwere oder tödliche Verletzungen vieler Igel verantwortlich. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Taubenschwänzchen beherrschen den Schwirrflug. Wenn sie mit ihrem langen Rüssel Nektar saugen, müssen sie nicht einmal landen. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion
Taubenschwänzchen beherrschen den Schwirrflug. Wenn sie mit ihrem langen Rüssel Nektar saugen, müssen sie nicht einmal landen. Bild: Erik Sick/Längengrad Filmproduktion

 
 
 

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