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Schottland: 1.000 Hektar Moor werden renaturiert

Autorenbild: Lisa Gutzelnig, Michaela Hocek
Lisa Gutzelnig, Michaela Hocek
12. Sept.
1 Min. Lesezeit

In den Affric Highlands nahe Loch Ness werden mehr als 1.000 Hektar geschädigter Moorflächen wiedervernässt. Mehrere benachbarte Eigentümer arbeiten dafür zusammen. Ziel ist es, Kohlenstoff im Boden zu halten, Wasser länger in der Landschaft zu speichern und seltenen Moorarten wieder bessere Lebensbedingungen zu bieten. Obwohl Moore nur etwa drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, speichern sie mehr als 30 Prozent des weltweit im Boden gebundenen Kohlenstoffs – mehr als alle Wälder der Erde zusammen. Viele Moore wurden jedoch entwässert, etwa für Forst- oder Landwirtschaft, wodurch sie große Mengen CO₂ freisetzen. Moore sind einzigartige Ökosysteme und wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Zwischen Torfmoosen, Wasserflächen und feuchten Böden finden unter anderem Libellen und bodenbrütende Vögel ideale Bedingungen. In Schottland befinden sich rund 13 Prozent der weltweiten Deckenmoore. Damit leistet das Projekt einen bedeutenden Beitrag für den weltweiten Natur-, Klima- und Hochwasserschutz.



Bild: shutterstock.com
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